Er wurde in Cremona geboren. Zuerst war er Arzt, dann wurde er Priester. Er gehört zu den großen Erneuerern der Kirche im 16. Jahrhundert. Vor allem wollte er im Klerus wieder den Geist des Evangeliums wecken. Er gründete die Regularkleriker vom heiligen Paulus, Barnabiten genannt nach dem St.-Barnabas-Kloster in Mailand, das die Gründer 1538 bezogen. Auch die „Englischen Schwestern vom heiligen Paulus“ (Angeliken) sind seine Gründung. Als Volksmissionar predigte er, vom Apostel Paulus inspiriert, Jesus, den Gekreuzigten, und verbreitete die Verehrung des heiligsten Altarsakraments. Das Freitagsläuten und das Vierzigstündige Gebet gehen auf seine Anregung zurück. Er starb schon 1539.
Wie Verrückte
„Auf, auf, Brüder! Wenn es bei uns bis jetzt noch eine gewisse Unentschlossenheit gab, werfen wir sie zusammen mit aller Nachlässigkeit von uns, und laufen wir wie Verrückte nicht nur auf Gott zu, sondern auch zum Mitmenschen!“ (Antonius Maria Zaccaria, Brief von 1531)
Maria-Lätitia- "sieben Freuden Marias"
Das Fest dient dem Gedächtnis an die sieben Freuden Marias (laetitia, lateinisch, Freude). Diese sind:
• die Verkündigung,
• die Heimsuchung,
• die Geburt Jesu,
• die Anbetung der Weisen,
• das Wiederauffinden des zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lukasevangelium 2, 41 - 52),
• die Auferstehung Jesu
• und die Aufnahme Mariens in den Himmel.
Das Fest wurde schon im Mittelalter gefeiert, 1906 von Papst Pius X. offiziell für die katholische Kirche eingeführt. Gegenpol zu den sieben Freuden sind die sieben Schmerzen Marias.
25 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.
26 Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater,und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
28 Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.
29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.
30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
1786 kam der marmorne Taufstein aus der Pfarrkirche St. Martin nach Sigharting und erhielt seinen jetzigen Platz im Rahmen der Neugestaltung des Altarraumes.
Schon vor der Pfarrgründung muss die Kapelle eine kleines Orgelwerk gehabt haben, da abwechselnd die Schulmeister von Diersbach und Taufkirchen bei den Pürchingerischen Stiftmessen zu spielen hatten.